Vom Verschwinden der Menschen

In die­ser Pro­jekt­wo­che wid­men sich die Schüler:innen der Klas­se 10dM der Wit­tels­ba­cher Mit­tel­schu­le einem kom­ple­xen The­ma: der Kli­ma­kri­se und ihren Fol­gen. Basie­rend auf Dawn King’s Dra­men­text „Das Tri­bu­nal“ ver­set­zen sie sich in die her­aus­for­dern­de Lage einer Grup­pe von Jugend­li­chen im Jah­re 2032, die die Ver­ant­wor­tung für die Gesell­schaft trägt. In Medien‑, Büh­nen­bild- und Thea­ter­work­shops ent­de­cken sie ihre Res­sour­cen und erfah­ren die Bedeu­tung von Team­ar­beit. Zum Schluss stellt die Klas­se die Sze­ne im Rah­men einer mul­ti-media­len Auf­füh­rung Eltern, Lehrer:innen, Freund:innen und Förder:innen der Stif­tung vor und bezieht die Mei­nun­gen des Publi­kums inter­ak­tiv mit ein.

Hier einige Stimmen der Teilnehmer:innen

Ich habe gelernt, weni­ger Furcht vorm Mit­ma­chen bei Grup­pen­ak­tio­nen zu haben. Außer­dem neh­me ich mit, wie sehr mir Video­schnei­den liegt.“
– Schüler –

Ich habe mei­ne Mit­schü­ler von einer ande­ren Sei­te ken­nen­ge­lernt durch nicht all­täg­li­che Schul­si­tua­tio­nen. Damit mei­ne ich, dass jeder mit sei­nem Selbst­be­wusst­sein zu kämp­fen hat­te, um sich zu trau­en vor allen das Thea­ter­stück vor­zu­füh­ren. Durch dies sind wir alle über uns hin­aus­ge­wach­sen und haben neue Fähig­kei­ten gelernt dank dem TIM-Projekt.“
– Schülerin –

Was hat es mir gebracht? Durch das Pro­jekt habe ich ein­ge­se­hen, was momen­tan mit unse­rem Kli­ma los ist. Ich habe neu gelernt, vor vie­len Men­schen zu reden und zu schau­spie­lern. Die Klas­se bes­ser kennenzulernen.“
– Schülerin –

Ich habe in der TIM-Woche gelernt, dass es mir nun ein­fa­cher fällt, Leu­te auf der Stra­ße anzu­spre­chen. Genau­so habe ich auch gelernt, wie ich am bes­ten die Ton­an­gel hal­te. Zudem kann ich nun auch Vide­os und ihre Ton­spur schnei­den. Zusätz­lich hat mir die TIM-Woche noch bewuss­ter gemacht, wie wich­tig Team­work ist.“
– Schüler –

Ich habe gelernt, dass ich mich in der Grup­pe auch was trau­en kann. Dazu kommt, dass ich das Bedie­nen einer pro­fes­sio­nel­len Kame­ra gelernt habe. Das Bes­te war, dass ich jetzt weiß, wie ich auf der Stra­ße selbst­be­wusst ein Inter­view halte.“
– Schüler –

Das TIM-Pro­jekt hat mir im wei­tes­ten Sin­ne gezeigt, was und wie­viel ich eigent­lich kann. Ich habe viel Neu­es gelernt, wie z.B. Schmin­ken, was mir für mei­nen zukünf­ti­gen Job sehr viel Ein­blick ver­schafft hat. Es gab so viel Neu­es zu ent­de­cken Tag für Tag und ich bin dank­bar dafür, dass es die TIM-Stif­tung gibt.“
– Schülerin –

Ich habe in der Pro­jekt­wo­che vie­les gelernt und eines davon war, mit der gro­ßen Kame­ra umzu­ge­hen. Außer­dem waren die ande­ren aus mei­ner Grup­pe und ich in der Woche sehr mutig. Wir sind auf die Stra­ße gegan­gen und haben ande­re Leu­te inter­viewt. Mir ist in der Woche klar gewor­den, wie wich­tig das The­ma Kli­ma­kri­se ist und wie wir es stop­pen können.“
– Schülerin –

Mei­ner Mei­nung nach sind die Schüler:innen durch das Pro­jekt enorm über sich hin­aus­ge­wach­sen. Es war erfreu­lich zu beob­ach­ten, wie die Jugend­li­chen immer wie­der an ihre Gren­zen gesto­ßen sind und wie selbst­be­wusst und vol­ler Stolz sie waren, als sie selbst erlebt haben, dass sie die­se Gren­zen mit eige­ner Kraft über­win­den kön­nen. Das war ein gro­ßes Erfolgs­er­leb­nis für jede/n einzelne/n Schüler:in und ich wün­sche ihnen, dass sie die­ses Ver­trau­en in ihre Selbst­wirk­sam­keit für ihr Leben mitnehmen.“
– Fran­zis­ka Neu­mann, Klassenlehrerin -

Es ist eine sol­che krea­ti­ve Freu­de mit einer so tol­len und moti­vier­ten Grup­pe eine inten­si­ve Woche zu ver­brin­gen und dann ein so genia­les Ergeb­nis zu haben wie die­ses mul­ti­me­dia­le Thea­ter­stück, was einem echt unter die Haut geht. Das hat mir mal wie­der gezeigt, war­um ich eigent­lich die­sen Job so ger­ne mache.“
­- Maria Rilz, Filmemacherin –

Ich war begeis­tert, mit wel­chem Enga­ge­ment sich aus­nahms­los alle in der Klas­se in das Pro­jekt gewor­fen haben, von ihrer Krea­ti­vi­tät und wie respekt­voll alle unter­ein­an­der mit­ein­an­der umge­hen. Die Klas­se hat mich auf vie­len Ebe­nen zutiefst beein­druckt. Es war eine gro­ße Freu­de mit die­sen jun­gen Men­schen zu arbeiten.”
– Jörg Wesemül­ler, Lei­ter JUNGES! Staats­thea­ter Braunschweig –

Es war unglaub­lich schön zu erle­ben, wie viel Spaß die Jugend­li­chen dabei hat­ten, in ihren Fähig­kei­ten ernst genom­men und her­aus­ge­for­dert zu wer­den. Ich habe lan­ge nicht mehr so viel Freu­de mit einem so erns­ten The­ma gehabt!“
– Mar­cus Bar­tos, Künst­ler und Kunsttherapeut –

Die Schüler:innen haben in die­ser Woche einen enor­men Lern­zu­wachs gezeigt. Die beob­acht­ba­re Per­sön­lich­keits­för­de­rung und – ent­wick­lung hat mich sprach­los gemacht. Auch war ich begeis­tert vom End­pro­dukt, sprich Auf­füh­rung, und von der Ernst­haf­tig­keit bei der Vor­be­rei­tung auf die bei­den Prä­sen­ta­tio­nen. Auch bei der Feed­back­run­de im Anschluss wur­den durch­wegs posi­ti­ve und sehr reflek­tier­te Mei­nun­gen vor­ge­tra­gen. Auch hier war wie­der ein gro­ßer Kom­pe­tenz­zu­wachs und eine gewach­se­nen Klas­sen­har­mo­nie zu erkennen.“
– Ulrich Gie­rer, Schul­lei­ter der Mit­tel­schu­le an der Wittelsbacherstraße –

 

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